Derzeit stünden alle Geiseln unter dem Schutz des irakischen Innenministeriums, bald aber können sie das Land in Richtung Heimat verlassen.

Die Mitglieder der katarischen Königsfamilie waren im Dezember 2015 auf einem Jagdausflug im Süden Iraks. Dort wurden sie gemeinsam mit anderen Urlaubern aus ihrem Ruhelager entführt und in unbekannter Richtung verschleppt, wie die Agentur berichtet. Keine der damals in der Region aktiven Terrorbanden bekannte sich zu der Tat.

Die Golf-Monarchien erklärten, die irakischen Behörden müssten die Initiative bei der Suche und Befreiung der Gekidnappten ergreifen, unter denen auch mehrere Mitglieder der Königsdynastie seien. Schließlich habe Irak den Entführten die Jagdlizenzen erteilt. Das irakische Innenministerium entgegnete, die Gefangenen hätten die Lizenzbestimmungen verletzt und sicheres Gebiet verlassen.

Medien berichteten im April letzten Jahres, dass zwei Geiseln aus jener Gruppe befreit werden konnten.

Laut der Nachrichtenagentur reisen reiche Jagdliebhaber aus den Golfstaaten in den Wintermonaten häufig in die irakische Wüste, um dort spezielle Jagdfalken zu erwerben, die eigens für die Jagd auf die seltene Kragentrappe abgerichtet sind. Das Fleisch dieses Vogels gilt bei den Scheichs als Delikatesse.


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