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So kommentierte sie die Übungsflüge der russischen Bomber vom Typ Topolew Tu-95 vor der Alaska-Küste gegenüber dem TV-Sender CNN. Die USA müssen Palin zufolge vorsichtiger sein, wenn Russland „etwas vor der Alaska-Küste unternimmt“, die für Washington von einer besonderen strategischen Bedeutung sei.

Der Politikerin zufolge verstehen die Menschen nicht, dass „Russland bereits seit mehreren Jahren buchstäblich physisch die Abschnitte des Meeresgrundes markiert“, und somit die Ressourcen in Alaska beansprucht. „Russland verhielt sich aggressiv, indem es diese markierte und beanspruchte“, betonte Palin.

Trotz alledem habe die Obama-Administration Moskau nie eine angemessene Abfuhr erteilt. „Wir haben nie gesagt, ‘Hey, verschwindet von unserem Territorium, das hier gehört uns’“.

Nun, unter dem neuen US-Staatschef Donald Trump, werde der Annäherung Russlands an Alaska jedoch mehr Aufmerksamkeit geschenkt, so Palin. Und so würden die Bürger von der neuen Administration nun fordern, „nicht buchstäblich, aber zurückzuschlagen und das zu erlangen, was uns gehört“.

Wo sich genau die von Palin genannten Markierungen und Ressourcen befänden, sagte die Ex-Gouverneuren jedoch nicht. Sie sagte nur, dass die USA unter Trump nun sicherlich aktiver die Führungsrollen bei der Lösung von internationalen Fragen einnehmen würden. Dabei werde das Land zugleich aber aufhören, „sich in die Angelegenheiten andere Länder einzumischen“ und „Regimewechsel zu betreiben“.

Wie Russlands Verteidigungsministerium vorher bestätigte, absolvierten zwei strategische Bomber Tu-95 des Luftstützpunktes Ukrainka (Gebiet Amur) am Montag einen Streifenflug über das neutrale Gewässer des Pazifiks entlang der Auleten. Auch zwein Tage später absolvierten zwei strategische Bomber Tupolew Tu-95 der russischen Luftwaffe erneut einen Flug vor der Alaska-Küste, wie der TV-Sender Fox News unter Berufung auf eine Quelle im US-Verteidigungsministerium berichtete.


Source link Sputnik Novosti

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